Zenners HNO-Blog

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Samstag, 7. April 2018
Prof. Zenner auch in der FOCUS-TOP-Ärzteliste 2018

Zum wiederholten Mal wurde Prof. Zenner von FOCUS in die Liste der TOP-HNO-Ärzte Deutschlands aufgenommen.

Wir gratulieren herzlich!

Dienstag, 3. April 2018
Keuchhusten wird häufiger

Laut Deutschem Ärzteblatt ist das "erneute Auftreten von Keuchhusten-Ausbrüchen nach Jahrzehnten einer sinkenden Häufigkeit laut einer Studie in Science Translational Medicine (2018; 10: eaaj1748) nicht auf eine schwächere Wirkung der azellulären Impfstoffe, sondern auf das Ende einer epidemiologischen „Honeymoon“-Phase zurückzuführen...

Gemeint ist, dass sich niemals alle Menschen impfen lassen, dass die Impfung nicht bei allen eine Immunität hinterlässt und dass die Immunität nach einer gewissen Zeit wieder nachlässt".

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92179/Warum-Keuchhusten-trotz-hoher-Impfquote-wieder-haeufiger-wird

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Allergische Rhinitis im Frühjahr
Dabei handelt es sich um eine vererbare Immunerkrankung mit sog. saisonaler Betroffenheit der Schleimhäute der Nase....

Ursache: durch Allergene ausgelöste, IgE-Antikörper vermittelte Freisetzung von Mediatoren mit Hyperreaktivität der Nasenschleimhaut. Immunologische Sofortreaktion vom Typ I nach Coombs und Gell. Allergien treten auf v.a. gegen Pollenallergene.

Symtome: Durch die allergische Reaktion werden Symptome ausgelöst wie wäßrige Rhinorrhö, nasale Obstruktion, Juckreiz, Niesanfälle, Reizerscheinungen im Bereich der Konjunktiven, des Nasenrachenraums und des Tracheobronchialsystems (Asthma). Im Gefolge einer chronischen Schwellung der Schleimhaut des Nasopharynx kann es zu Tubenventilationsstörungen und zum Serotympanon kommen.

Diagnostik: Die Diagnostik umfaßt ausführliche Anamneseerhebung, aus der häufig bereits die betreffenden Allergene eruiert werden können: Hauttests zur näheren Eingrenzung des Allergens, die in Form von Reibe-, Scratch-, Prick- und Intrakutantest vorgenommen werden. Zusätzlich zu diesen Tests sind In-vitro-Untersuchungen sowohl im Serum als auch im Nasensekret möglich. Im Serum kann das Gesamt-IgE oder das allergenspezifische IgE, im Nasensekret der Nachweis eosinophiler und basophiler Granulozyten sowie von Mastzellen ein Hinweis auf eine allergische Diathese sein.

Therapie: An erster Stelle des therapeutischen Konzepts steht die Allergenkarenz, d.h. die Ausschaltung von Allergenen aus der Umgebung des Patienten. Dies ist die einzige kausale Therapie. Eine vollständige Allergenkarenz ist allerdings nur selten möglich. Wir können Sie dazu beraten. Der Patient sollte jedoch zumindest eine Teilkarenz anstreben.

Ein nächster Schritt kann die die sog. Hyposensibilisierung bei bekanntem Allergen sein. Durch die wiederholte Zufuhr steigender Mengen des bekannten Allergens wird im Organismus eine Art Toleranz erzeugt. Das Allergen wird häufig in Form von subkutanen Injektionen appliziert. Die Wirkung einer oralen Hyposensibilisierung ist zweifelhaft.

Zur symptomatischen Behandlung stehen Degranulationshemmer, Antihistaminika, Glukokortikoide und Sympathikomimetika zur Verfügung.

Quellen: Zenner, HNO-Heilkunde, Kindle-Edition, Amazon; Zenner, Allergologie in der HNO-Heilkunde. Thieme, Stuttgart-New York

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